Tipps zur Schulwahl

Ihr Kind sollte in der Schule einen geschützten Raum vorfinden, also nicht auf Kinder treffen, die ebenfalls gefährdet und hochproblematisch sind.

 

  1. Suchen Sie deshalb eine "handverlesene“ Schule aus.
  2. Gehen Sie vorher selbst in den regulären Unterricht (kein offizieller “Tag der Offenen Tür“). Ist schon das nicht möglich, kann dies nicht die richtige Schule für ihr hochproblematisches Kind sein.
  3. Schnuppern Sie die Atmosphäre der Schule und beobachten Sie die Mitschüler vor allem außerhalb des Unterrichts in den Pausen und an der Bushaltestelle.
  4. Prüfen Sie die "Guten Gewohnheiten“ in dieser Schule.
  5. Auch in der Schule sollte das Kind klare Strukturen und feste Gerüste vorfinden.
  6. Die Lehrer sollten Wert darauf legen, dass unter den Schülern ein gutes soziales Miteinander herrscht. Gibt es Außenseiter oder sind alle Kinder mit ihren Stärken und Schwächen in die Klassengemeinschaft integriert?
  7. Sind die Lehrer bereit, eng mit Ihnen zusammenzuarbeiten und dafür viel Zeit und Energie aufzuwenden? Können die Lehrer unter Umständen auch schnell handeln, z.B. zu einem Eltern-Lehrergespräch zusammenkommen?
  8. Schrecken Sie nicht vor langen Anfahrtswegen zurück. Die meiste Zeit verbringt Ihr Kind in der Schule, und ist es hier schon sicher und geschützt untergebracht, ersparen Sie sich viel Zeit, Ärger und Sorgen.
  9. Vielleicht ist es besser, Ihr gefährdetes Kind persönlich zur Schule zu fahren. Es könnte sonst schnell auf dumme Gedanken kommen und die falschen Freunde kennenlernen.