Prävention im Kindesalter zur Abschwächung oder Vermeidung zugespitzter pubertärer Krisen der Adoptiv- und Pflegekinder

Pflege- und Adoptivkinder haben durch den schmerzhaften Verlust ihrer gewohnten Umgebung und der wichtigsten Bezugspersonen meist schon in frühester Kindheit mindestens ein Trauma erlitten. Leider gesellen sich häufig vor der Herausnahme aus der leiblichen Familie und danach noch zusätzliche traumatisierende Erlebnisse hinzu, bevor die Kinder in ihre Pflege- oder Adoptivfamilie kommen. So ist es nicht verwunderlich, wenn diese Kinder im Verlauf ihrer Entwicklung oft problematisch werden. Die Folgen zeigen sich manchmal sogar erst später in der Pubertät. Um das Kind vor den zum Teil schwerwiegenden Folgen der pubertären Krisen zu schützen und sich als Eltern die Arbeit in schwierigen Zeiten der Pubertät zu erleichtern, ist es sinnvoll, schon im frühen Kindesalter mit der Prävention von Krisen zu beginnen. In diesem Seminar werden die Eltern auf frühe Anzeichen eines möglicherweise später problematischen Verhaltens aufmerksam gemacht und es werden Ihnen Möglichkeiten der Prävention aufgezeigt.
 

Inhalt

  • Was ist eine Frühtraumatisierung?
  • Welche Folgen können aus der Frühtraumatisierung entstehen?
  • Fallbeispiele möglicher Folgen
  • Was sind Frühwarnzeichen und wie erkenne ich sie?
  • Möglichkeiten der Prävention
  • Fallbeispiele der Prävention