Zur Prävention

  1. Führen Sie so früh wie möglich "Gute Gewohnheiten" ein und führen Sie diese konsequent durch! "Gute Gewohnheiten" sind Rituale, die den Alltag erleichtern und den Kindern durch die Vorgabe von Strukturen das Gefühl von Sicherheit und Orientierung vermitteln.

 

Beispiele:

Straßenschuhe an der Haustüre ausziehen, Hausschuhe anziehen, Straßenschuhe wegstellen, Jacke aufhängen, ein Essen wird gemeinsam begonnen und beendet, man redet nicht durcheinander, sondern hört einander zu oder man sagt Bescheid, wenn man geht, sagt, wo man ist und wann man wiederkommt, eine gute Gesprächskultur innerhalb der Familie, regelmäßige Freizeitaktivitäten und gemeinsames Feiern von Festen mit der ganzen Familie.

 

  1. Auch der Erwachsene sollte sich an die familiären "Guten Gewohnheiten" halten.

 

Sind die "Guten Gewohnheiten" schon lange vor der Pubertät in Fleisch und Blut übergegangen, werden sie in der Regel auch während der Pubertät nicht mehr abgelegt, höchstens in der Intensität abgeschwächt. So wird das Leben mit Pubertierenden enorm erleichtert.