Prävention vor der Pubertät

  1. Stellen Sie sich ein störendes Verhalten Ihres Kindes bei einem Menschen vor, der nicht mehr so klein und niedlich, sondern erwachsen und zwei Köpfe größer ist als Sie.
     
    Beispiel: Türen knallen.

  2. Wäre Ihnen das gleiche Verhalten bei einem Erwachsenen unangenehm? - Wenn ja, dann prüfen Sie zunächst, ob dieses Verhalten Ihres Kindes länger anhält oder ob es sich lediglich um ein einmaliges Ereignis bzw. um eine vorübergehende kurze Phase handelt (die gibt es bei allen Kindern).
  3. Ist das unerwünschte Verhalten Ihres Kindes von Dauer, dann sollten Sie sofort sehr überzeugend und ruhig intervenieren.
     
    Beispiel: "Bitte mache die Türen sorgfältig zu!“

  4. Verlieren Sie keine Zeit. Je länger Sie mit Ihrer Intervention warten, umso schwieriger wird es, eine Veränderung zu bewirken.
  5. Ihre innere Überzeugung führt zum Erfolg – Sie sollten sicher sein, dass Sie das Verhalten des Kindes wirklich verändern wollen.
  6. Hilft Ihre Intervention nicht, belegen Sie das unerwünschte Verhalten mit einer Konsequenz.

    Beispiel: Hängen Sie die betreffende Tür aus!