Ihr Kind verärgert Sie ständig

  1. Lassen Sie es auf keinen Fall so weit kommen, dass Sie sich aufregen oder ärgern - dann ist es schon zu spät.
  2. Durch Aufregung werden Sie die Situation nicht verbessern, sondern die Verhaltensstörung nur verfestigen, wenn nicht betonieren.
  3. Diese Selbstbeherrschung aufzubringen, scheint übermenschlich, erspart aber vergebliche Heilungsversuche und verschenkte Jahre.
  4. Reagieren Sie, egal was passiert, gelassen und mit viel, sehr viel Geduld. Bleiben Sie aber gegenüber Ihrem Kind unbedingt konsequent.
  5. Wenn Ihnen die ständige Geduld schwerfällt, dann denken Sie an etwas anderes oder beginnen Sie mit einer Tätigkeit, die Sie ablenkt.

 

Beispiel:

Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihr Kind jetzt zeichnen. Betrachten Sie die Kopfform und die Gesichtszüge Ihres Kindes genau. Gehen Sie dann aus dem Zimmer und zeichnen Sie Ihr Kind jetzt aus dem Kopf.

 

  1. Sie fahren nur aus der Haut, wenn Sie sich mit dem, was Ihr Kind Ihnen präsentiert, verbinden – also lassen Sie an dieser Stelle los. Dies gelingt Ihnen am besten, wenn Sie sich klar machen, dass es sich nicht um Ihr persönliches Problem handelt. Beschäftigen Sie sich bewusst mit einem anderen neutralen Thema, das Sie gut ablenken kann.