6 Tipps zur Krise
Ihr jugendliches Kind
demoliert die Wohnung
- Während der "Demolierungssituation", machen Sie am Besten gar nichts, denn: "Mit Betrunkenen schließt man keine Verträge".
- Beobachten Sie das Kind genau. Meistens tun die Kinder gar nichts wirklich Schlimmes (die Büste aus Marmor bleibt unversehrt), aber es werden lauter eindrucksvolle Dinge bewegt oder geschmissen, wie z.B.: große Plastikwannen. Das scheppert, macht Krach und ist sehr eindrucksvoll - wenn man sich beeindrucken lässt.
- Am Besten verlässt man die "Bühne", denn sobald Sie nicht mehr da sind, wird das Kind mit seiner Kraftdemonstration bald aufhören. Nichts ist langweiliger als eine "Show ohne Publikum".
- Bevor Sie gehen, sollten Sie ihr Kind richtig einschätzen – müssen Sie bestimmte Räume abschließen oder übertritt Ihr Kind bestimmte Grenzen nicht?
- Ist das Kind "abgekühlt", das kann auch Tage später sein, muss eine neutrale Bestandsaufnahme erfolgen. Was muss ersetzt werden? Wer kann das wann und wo besorgen?
- Das Kind muss für jeglichen Schaden aufkommen, und zwar einmal finanziell, aber auch durch eigenes Anpacken.

